Grafik 1 x 1 für Pressestellen – Fehler vermeiden in der Gestaltung

Wer kennt das nicht? – ein Folder, ein Plakat, ein Aushang muss erstellt werden und jetzt gilt es Konzepte zu erstellen, Inhalte zu besorgen, mit Agenturen zu verhandeln oder gar selbst grafisch tätig zu werden. Dabei gibt es vieles zu beachten. Von der Auswahl des Formates, der Farbigkeit und Schrift bis hin zu Druck und Versand hängt der Erfolg des Produktes letztlich von guter Planung ab. Mit dem Grafik 1×1 vermeiden Sie typische Fehler in der Gestaltung.

Beziehungen erklären

Ein typisches Problem vieler Gestaltungen liegt darin, dass die Zusammenhänge nicht klar erkennbar sind. Was gehört zu was? Welches Bild gehört zu welchem Inhalt, welche Öffnungszeit zu welcher Veranstaltung, welcher Text ist von welchem Autor. Hört sich einfach an, ist jedoch ein großes Hindernis für die problemlose Kommunikation mit ihren Lesern und Kunden. Hier ist die konsequente Arbeit mit typografischen Kontrasten zielführend – Größe, Stärke und Ausrichtung der Schrift sind das Mittel der Wahl.

Elemente in der Gestaltung ausrichten

Menschen lieben Ausrichtungen – Bilder die auf der gleichen Höhe hängen, Schuhe in Reih und Glied, den Schreibtisch sortiert und geordnet. Nutzen sie diesen Wunsch nach Ordnung und arrangieren Sie die Elemente an imaginären Linien. Niemand wird den Begriff Ausrichtung nennen, aber die Betrachter werden eine solche Gestaltung als aufgeräumt, geordnet empfinden

Wiederholungen sind immer gut

Nichts wirkt effektiver als eine gelungene Wiederholung. Zum Beispiel wähle ich die prägnante Farbe aus der Fotografie und wiederhole sie im Initialbuchstaben zu Beginn des Textes – ein Klassiker in der Magazingestaltung. Wir kennen dies in vielfältiger Weise aus unserem täglichen Leben, z.B. die Farbe des Kleides und die Farbe der Handtasche… Wiederholungen sind auch die Grundbausteine jedes Corporate Design. Ich wiederhole Farbe, Form und Typografie.

Weißraum ist dein Freund

Viele Gestaltungen vermeiden Luft und Weißraum, sind oftmals bis zum Anschlag gefüllt. Ein typischer Fehler, denn Weißraum ordnet das Geschehen. Er bringt Ruhe und hilft dem Leser die Inhalte leicht zu verstehen. Es muss nicht in jeder Ecke etwas stehen. Dieses Prinzip der Formatfüllung ist vielleicht für die Karte des Pizzabringdienstes geeignet, nicht jedoch für effektive PR-Gestaltung.

Kontraste beleben das Layout

Groß / Klein, Dick / Dünn, Farbe / Schwarzweiß – effektive Gestaltung nutzt Kontraste um die Information zu strukturieren und die Aufmerksamkeit zu erregen. Kontraste sind wie ein gutes Feuerwerk, sie erfreuen den Betrachter und dürfen je nach Thema unterschiedlich eingesetzt werden.

Typografie schafft Branding

Einheitliche Schriften auf allen Plattformen, das ist das Geheimnis gut funktionierender Marken. Dabei ist nicht ein Einheitsbrei gefordert, sondern eine variantenreiche Umsetzung innerhalb einer oder weniger Schriftfamilien. So sind Schriften mit vielen Schnitten (z.b. light, medium, bold, heavy etc.) klar im Vorteil. Sie bieten Struktur ohne ein Durcheinander zu schaffen.

Bilddatenbanken weise nutzen

Günstig ist nicht immer gleich gut. Dies gilt auch beim Einsatz von Stockphotos und Clip-Art-Motiven. Neben allen rechtlichen Problemen, die der Einsatz vermeintlich günstiger Bilder aus dem Netz bringt, sind es vor allem die stets gleichen langweiligen Motive, die immer und überall zu sehen sind. Bildsprache und Bildwahl zählen zu den starken Bestandteilen eines Corporate Designs.Da lohnt es sich auch mit eigenen Fotografen zu arbeiten und etwas intensiver nach geeigneten Motiven zu suchen.

Sie möchten noch mehr über die optimale Gestaltung erfahren?

Dann sichern Sie sich am besten gleich heute noch einen Platz in einem der nächsten Seminare des JWV und erfahren Sie, was sie noch alles beachten sollten, um Fehler bei der grafischen Gestaltung zu vermeiden.

Hier finden Sie mehr Infos über Hans Peter Janisch