Martina Schneiders – Mit Herzblut und rheinischem Charme unterwegs für das JWV

Sie organisiert Seminare und InHouse Schulungen

Sie ist Vollblutjournalistin, Dozentin aus Leidenschaft und als Studienleiterin nicht nur für die Inhalte des umfangreichen Seminarprogramms des JWV verantwortlich, sondern kümmert sich zusammen mit ihrem Team auch um die Belange des JWVs. Im Interview verrät Martina Schneiders, warum ihr das JWV so am Herzen liegt.

Liebe Frau Schneiders, was macht eigentlich das JWV?

Das JWV bietet  professionelle Weiterbildung für Pressestellenmitarbeiter in Kommunen und klein-und mittelständige Unternehmen.  Träger des JWV ist ein gemeinnütziger Verein, der 2003 von kommunalen Verbänden und Journalisten gegründet wurde. Von Beginn an wurde darauf Wert gelegt, dass alle Dozenten eine solide wissenschaftliche Basis haben und aus der Praxis kommen.

Wie setzt sich das Seminar-Programm zusammen?

Neben unseren Basisseminaren, in denen wir die nötigen Kenntnisse vermitteln, die für die Arbeit in einer Pressestelle unerlässlich sind, entwickelt das JWV immer wieder neue Seminare, die auf die Wünsche unserer Kunden eingehen. Dazu gehören Seminare, die aktuelle Strömungen aufgreifen und die dafür Antworten und Lösungen erarbeiten genauso, wie unsere individuellen hausinternen Schulungen.

Als Studienleiterin des JWV haben Sie gerade das aktuelle Programm für das erste Halbjahr 2020 zusammengestellt. Was waren dabei Ihre inhaltlichen Schwerpunkte?

Im ersten Halbjahr 2020 treibt uns natürlich weiter der Transformationsprozess 4.0 um. Zudem bekommen wir aus den kommunalen Pressestellen gespiegelt, dass die Pressearbeit schwerer wird durch Medienkonzentration, das veränderte Medienverhalten der Adressaten und der immer mehr eingeforderten Bürgerbeteiligung. Natürlich liegen uns die Wünsche unserer Kunden sehr am Herzen, sodass wir den Schwerpunkt im kommenden Jahr noch mehr auf Seminare mit digitalen und strukturellen Inhalten legen werden.

Erstmalig werden wir 2020 das Seminar „Aktive Verwaltung im Bürgerdialog – Stolperfallen vermeiden“ anbieten, denn immer mehr Bürgerinnen und Bürger möchten in der heutigen Zeit bei Projekten vor Ort intensiver mit einbezogen werden. Wir vermitteln in diesem Seminar, wie ein Bürgerdialog erfolgreich gestaltet wird, wie man die Sorgen, Nöte und Wünsche der Menschen vor Ort einbinden und verhindern kann, in einen Shitstorm zu geraten.

Gibt es besondere Zielgruppen, die Sie mit Ihrem Programm ansprechen?

Dazu gehören natürlich alle Mitarbeiter in Pressestellen, aber auch Menschen, die den Pressestellen zuarbeiten.

Gerade in Kommunen und Verbänden müssen die Fachabteilungen mit ihrem speziellen Wissen, den Pressestellenmitarbeitern zur Seite stehen, um eine gute Öffentlichkeitsarbeit leisten zu können. Solche Kommunikationswege sind für viele Mitarbeiter in Behörden und Verbänden fremd – auch hier bietet das JWV wertvolle Hilfestellungen für die interne Kommunikation.

So gibt es z. B. eine hausinterne Schulung, die es Behördenmitarbeitern erleichtert zu erkennen, wie sie ihre Informationen für die Pressestellen aufbereiten sollten, aber auch wie sie ihre besonderen Themen bei der Pressestelle platzieren können.

Bietet das JWV eigentlich alle seine Seminare auch als hausinterne Schulungen an und wie genau funktioniert das?

Natürlich kann man uns auch „inhouse“ engagieren, denn mit unseren hausinternen Schulungen kommen wir gerne zu unseren Kunden vor Ort. Neben der flexiblen Terminfindung spart das auch Kosten und Mühen der Anreise. Da es in den hausinternen Schulungen noch mehr Spielraum für individuelle Fragen und Wünsche gibt, lassen sich auch sehr dedizierte Fragestellungen von Kunden bearbeiten.

Preislich sind diese Schulungen sehr attraktivund wir registrieren eine stetig steigende Nachfrage.

In 2019 hat sich beim JWV einiges getan. Wie wird es 2020 weiter gehen?

Tatsächlich hat es beim JWV im Laufe des vergangenen Jahres einige Veränderungen gegeben, die aber vor allem damit zusammenhängen, dass der Verein das Team neu zusammengesetzt hat und dass er wieder in sein Gründungsbundesland zurückziehen wollte, nach NRW.

Mit neuen Mitarbeitern fließen natürlich auch neue Ideen ein, die wir sehr begrüßen und mit denen wir hoffen, noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden reagieren zu können. Dazu gehören Veränderungen wie die besser Lesbarkeit unserer Website oder ein auch serviceorientierterer Newsletter.